In diesem Jahr (2004) hatten wir vor unserer Ferragosto-Tour 4 Trainingstouren, eine über 3 Tage rund um Aschau.  Die anderen 3 führten uns zum Brünnstein, zum Steinfalk und Mahnkopf und zur Arnspitze.  

Auf unserer Ferragosto-Tour waren wir nur zu viert, Elfi, Martin, Gabi und ich, Peter. Etwas muss zu den Fotos gesagt werden, die alle von Martin sind. Er hatte sie in seiner Webpräsenz, die ursprünglich hier verlinkt war, die er aber inzwischen eingestellt hat. 2004So hatte diese Beschreibung einige Jahre keine Fotos. Als ich unsere Präsenz jetzt aber 2012 auf Joomla! und JoomGallery umstellte, sah ich nochmals in unseren CDs nach und Martin hatte uns damals eine sehr gut sortierte CD mit über 200 Fotos übergeben. So konnten wir jetzt nachträglich hier noch eine Auswahl von 66 Fotos und 3 Panoramen einfügen, was uns beim Berliner Höhenweg als ehemaligen Berlinern natürlich ein Bedürfnis war. Nochmals ein ganz herzlicher Dank an Martin für die wieder perfekte Organisation der Tour und die schönen Fotos.

Freitag 13. August   

Mit dem Auto fuhren wir über Kufstein, Ausfahrt Zillertal bis nach Mayrhofen und haben es am Gasthof Karlsteg, wo wir auch kurz ein kehrten, abgestellt. Mit dem Schwarzsee-Bus fuhren wir bis zum Ende des Zamser Tals zum Schlegeisspeicher. Von dort ging es den See entlang und der Aufstieg zum Furtschaglhaus (2.293 m) zog sich hin, war dann aber schließlich auch bald geschafft und wir belohnten uns mit einem guten Abendessen.

Samstag, 14. August  

Den höchsten Punkt unserer Tour erreichten wir nach dem Aufstieg über die Schönbichler Scharte (3.081m) mit dem Schönbichler Horn (3.133 m). Hier oben hatten wir leichten Schneefall und an diesem Tag meinte es der Wettergott nicht sehr gut mit uns. Der Abstieg zur Berliner Hütte (2.040 m) zog sich lange hin, vor allem deshalb, weil wir sie schon sehr früh - scheinbar ziemlicht dicht - vor uns liegen sahen. Die Berliner Hütte hat allein schon wegen ihrer Größe, aber auch vom Gesamteindruck einen besonderen Charme und der Name Hütte passt eigentlich gar nicht zu ihr.

Sonntag, 15. August  Zum Seitenanfang

Wir stiegen zur nördlichen Mörchen-Scharte (2.870 m) auf, mussten dann aber erst wieder runter zum Floitenbach (1.840 m) ehe wir nach einem Gegenanstieg die Greizer Hütte (2.226 m) erreichten. Hier kaufte ich mir eine neue Kopfbedeckung, denn meine alte hatte ich leider unterwegs liegen gelassen.

Montag, 16. August  

Heute habe ich etwas geschwächelt, beim Aufstieg zum Gigalitz (3.002 m habe ich gut 200 m unter dem Gipfel gepasst. Dafür hat Martin aber zwei sehr schöne Panoramen erstellt, so dass alle Besucher unserer Webpräsenz und auch ich diese Aussicht genießen können (durch Klick auf die Panoramafotos geht es auch größer). Panorama-Gigalitz_1_kleinNach einem zwischenzeitlichen Abstieg ging es wieder hinauf zur Lapen-Scharte (2.700 m). Panorama_Gigalitz_2_kleinDer lange, aber kurzweilige Abstieg über einen sehr großen Talbogen mit vielen Gletscherabfluss-Überquerungen und kleinen Schneefeldern zur Kasseler Hütte (2.177 m) ging dann besser, als erwartet.

Dienstag, 17. August    

Mit etwas über 9 Stunden war unsere Tour über den Siebenschneidensteig (oder Aschaffenburger Höhenweg) unser längster Tagesabschnitt. Er war durch stetes Auf und Ab mit Klettersteigeinlagen gekennzeichnet. Etwas k.o. erreichten wir unser Tagesziel, die Edelhütte (2.238 m), die ihren Namen durchaus auch verdiente.

Mittwoch, 18. August  

Am Morgen - nach einer stürmischen Nacht - sollte es eigentlich auf die Ahornspitze (2.973 m) gehen. Nur Martin hat den Gipfel gestürmt, uns war es ca. 200 m unter dem Gipfel - auf den Grat - immer noch zu windig und es war auch sehr frisch. Panorama_Ahornspitze_klein So brachte Martin für uns alle dieses 360°-Panorama von der Ahornspitze mit. Der Abstieg zur Bergstation der Ahornbahn und dann den Rest mit der Ahornbahn nach Mayrhofen ging sehr schnell. Im Tal angekommen, erlebten wir einen heißen Sommertag von 32 ° Celsius. Ich war etwas früher gefahren, habe das Auto geholt und auf dem Bahnhof Mayrhofen mit der idyllischen Kleinbahn haben wir uns dann getroffen. Unterwegs in Stumm wurde im Gasthof Märzenklamm Mittag gegessen und die Tour klang mit einem Bad in der Nähe des Inntaldreiecks aus. So waren wir relativ früh wieder zu Hause.  

Wenn man nicht gleich viele Eindrücke von der Tour fest hält, bleibt solch eine Kurzbeschreibung doch weit hinter dem tollen Erlebnis der Großartigkeit der alpinen Bergwelt zurück. Die Slideshow - wenn sie auch nur eine Auswahl der Bilder ist - ruft uns Manches wieder in Erinnerung.

Hier noch 3 Links über 2 verschiedene Touren über den Berliner Höhenweg von Janina Werner  und von Jörg Marretsch, die unserer Tour ähnlich waren und die offizielle Web-Seite vom Zillertal.  

Die Webpräsenz des Alpenvereins wurde neu gestaltet, aber Manches zum Suchen hat sich nicht wirklich verbessert, weswegen wir hier nur auf dei offizielle Seite verlinkt haben und zum Schluss noch ein Link auf die  Berliner Hütte.

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