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Großer AhornbodenAm ersten Dienstag im Oktober war in diesem Jahr die „Renntier“-Tour zum großen Ahornboden angesagt, nachdem wir im vorigen Jahr für die schöne Laubfärbung etwas zu spät kamen. Horst hat die Koordinierung übernommen und der Treffpunkt um 7:00 Uhr schien uns fast etwas früh. Aber wir waren erst gegen 20:00 Uhr wieder zu Hause, also war es im Nachgang völlig richtig.

Wir waren 9, Irmhild und Marianne, Hans H., Horst K., Manfred C. und Manfred L., Martin, Gabi und ich.

Obwohl es eine sehr schöne Tour ist, ist der Anfahrtsweg für eine Tagestour aber immer schon etwas weit. Los ging es dann beim Wirtshaus zur Eng im Großen Ahornboden auf ca. 1.200 m und die Tour startet - sozusagen zum Angewöhnen fast ebenerdig. Die Laubfärbung war sehr schön, einige Bäume hatten schon fast kein Laub mehr, einige waren auch noch etwas grün und unter einigen lag schon eine ganze Menge Laub, so dass wir wohl schon den richtigen Zeitpunkt getroffen hatten (zur Blattfärbung kann man auch vertiefende Informationen im Internet nachlesen).

Der Aufstieg zum Hohljoch (1.794 m) war angenehm und abwechslungsreich. HohljochEs gab immer mal ein kleines steileres Stück und dann auch Abschnitte zum Erholen, wo es fast nur gerade aus ging. Als wir über den Sattel schauen konnten, lag die Falkenhütte (1.848 m) schon vor uns. Der Weg bis zu ihr zieht sich aber immer etwas hin, denn ehe man sie erreicht, geht es noch ein Stück bergab und auf dem letzten Stück bergan bleibt sie verborgen. Man sieht sie erst wieder, wenn man sie praktisch erreicht hat. Ein großer Reiz dieser Tour sind die schönen und schroffen Felswände vom Karwendel, die zum Greifen vor uns liegen.

Dann sahen wir auch noch eine sehr interessante, fast weiße Staubspur von einem erst kürzlich erfolgten und beeindruckenden Felssturz, die ein kleines Stück der Landschaft fast gespenstisch, weiß überzuckert, aussehen ließ. Sogar beim Laub schien kein Grün mehr durch, alles war leicht grau, fast weiß.

Die Falkenhütte war für fast alle von uns nur ein kurzer Zwischenhalt. Es ging gleich weiter zum Mahnkopf bis auf 2.094 m. Der Aufstieg erforderte schon volle Konzentration, es ging teilweise ziemlich steil hinauf, war auch etwas feucht und dadurch rutschig und an wenigen Stellen war es schon fast eine kleine Kletterei. Die tolle Rundumsicht genossen wir bei einer Rast und Hans und Martin erläuterten uns fast alle Berge ringsum. Als Abstieg wählten dann Einige (auch wir) den angenehmeren Weg über die Wiesen und über den Weg zum Steinfalk. Wieder in der Falkenhütte angekommen, rasteten wir nochmals ausführlich, immer noch in der sehr angenehm wärmenden Oktobersonne. Wieder im Tal konnte - wer wollte - noch in der Engalm z.B. Bergkäse einkaufen oder im Gasthaus zur Eng einkehren. Wir 4, Gabi, Martin, Manfred C. und ich - die Insassen unseres Autos - entschlossen uns, noch einen Kaffee, bzw. eine Schokolade zu trinken, waren aber mit dem Preis-/Leistungsverhältnis nicht zufrieden und auch damit nicht, dass es keine Milch gab.

Eigentlich war die Tour bis zur Falkenhütte mit gut 600 Höhenmetern geplant, aber am Abend meinte Martin, wenn man alles mit dem mehrfachem Auf und Ab zusammen rechnet, hatten wir wohl doch so ca. 1.200 Höhenmeter rauf und runter in den Beinen und in einer Mail hinterher kommentierte er nur „Schee wars“, dem wir uns alle gern angeschlossen haben.

KarwendelZum SeitenanfangHome-Button